Genauigkeit
Ich arbeite gerne genau und widme auch kleinen Details viel Aufmerksamkeit, da sie für das Gesamtbild entscheidend sind.

ÜBER MICH
Für meine eigene Hochzeit wollte ich die Tischkarten ursprünglich digital gestalten. Als sich meine Idee technisch nicht so umsetzen liess, wie ich es mir vorgestellt hatte, suchte ich nach einer ebenso schönen Alternative und entschied mich für Kalligraphie. Was zunächst nur die Lösung für ein einzelnes Detail war, wurde zum Anfang einer Faszination, die bis heute geblieben ist.
MEIN WEG ZUR KALLIGRAPHIE
Ein Jahr vor der Hochzeit begann ich, die Tischkarten für unsere Gäste zu planen. Ursprünglich wollte ich sie selbst digital gestalten und drucken. Das gewählte Format und das Papier machten diese Idee jedoch unmöglich, weshalb ich mich schliesslich dafür entschied, die Namen von Hand zu schreiben.
Mit meiner normalen Handschrift wollte ich mich dabei nicht zufriedengeben. Die Tischkarten sollten etwas Besonderes werden. Also begann ich, mich intensiv mit Kalligraphie zu beschäftigen. Ich absolvierte einen sechsmonatigen Intensivkurs mit täglichen Lektionen und übte während rund eines Jahres jeden Tag.
Das Ergebnis dieser intensiven Lernzeit waren schliesslich die kalligraphisch handgeschriebenen Tischkarten für unsere Hochzeit. Sie zeigten den Stand, den ich mir bis dahin erarbeitet hatte, und aus heutiger Sicht würde ich sie gestalterisch anders umsetzen. Für diesen Tag waren sie trotzdem etwas ganz Besonderes, weil in jeder einzelnen Karte viel Zeit, Sorgfalt und Herzblut steckte. Genau das wurde auch von unseren Gästen wahrgenommen und sehr wertgeschätzt.
Aus dem ursprünglichen Ziel, schöne Tischkarten für unsere Gäste zu gestalten, entwickelte sich weit mehr. Ich entdeckte nicht nur die Freude am kalligraphischen Schreiben, sondern auch meine Faszination für unterschiedliche Federn, Tinten, Stifte und Papiere. Was zunächst nur für einen einzigen Anlass gedacht war, wurde zu einem Handwerk, das ich immer weiter vertiefen wollte.
Nach der Hochzeit stellte sich für mich deshalb weniger die Frage, ob ich mit Kalligraphie weitermachen wollte, sondern vielmehr, welchen Platz sie künftig in meinem Leben bekommen sollte. Daraus entstand die Idee, meine Kalligraphie auch für andere einzusetzen und etwas von der Freude und Wertschätzung weiterzugeben, die handgefertigte Details an unserem eigenen Hochzeitstag geschaffen hatten.



MEINE KALLIGRAPHIE HEUTE
Seit diesen ersten Anfängen hat sich meine Arbeit stetig weiterentwickelt. Fortlaufende Weiterbildungen, intensive Übung und die Auseinandersetzung mit neuen Techniken, Materialien und Anwendungen haben mein Können vertieft. Gleichzeitig wurde mein Blick für Proportionen, Rhythmus und Details immer präziser. Mit jedem Projekt wuchs mein eigener Anspruch an die Gestaltung.
Heute geht es mir nicht darum, einfach schöne Schrift auf Papier zu bringen. Entscheidend ist für mich, dass Schrift, Material, Farbe und Anlass miteinander harmonieren und daraus etwas entsteht, das als Ganzes wirkt. Deshalb beschäftige ich mich oft intensiv mit den kleinen Details, die auf den ersten Blick kaum auffallen, am Ende aber darüber entscheiden, ob eine Gestaltung selbstverständlich und stimmig wirkt.
Besonders fasziniert mich die Verbindung aus Präzision und Handarbeit. Diese Balance zwischen sorgfältiger Ausarbeitung und dem individuellen Charakter jedes einzelnen Werkes ist bis heute einer der Aspekte, die mich an diesem Handwerk besonders begeistern.

PERSÖNLICH
Ich arbeite gerne genau und widme auch kleinen Details viel Aufmerksamkeit, da sie für das Gesamtbild entscheidend sind.
Federn, Tinten und Papiere faszinieren mich bis heute. Die richtige Kombination kann die Wirkung einer Gestaltung vollständig verändern.
Mich interessiert nicht die Standardlösung, sondern eine Gestaltung, die zum Anlass, zur Person oder zur Marke passt.
Auch nach vielen Jahren bleibt Kalligraphie für mich ein Handwerk, in dem es immer noch etwas zu verfeinern, auszuprobieren und neu zu entdecken gibt.